Same shit, different day!

Anders lässt sich mein zweiter Triathlon leider nicht zusammenfassen. 700m Schwimmen, 21km Rad und 6km Laufen standen in Eberbach auf dem Programm.

Vor Wettkämpfen bin ich ja fast immer unzufrieden, was mein Training angeht. Meistens hab ich zu spät angefangen oder musste aus irgendwelchen Gründen Pausen einlegen. Diesmal nicht! 3x die Woche Fußballtraining hat mich in eine anständige Laufform gebracht, einige Radeinheiten konnte ich auch einstreuen und Schwimmen war ich regelmäßig zweimal pro Woche. Für einen Volkstriathlon eigentlich genug. Sollte man meinen. Nach den Problemen bei meiner Premiere, die ich ja auf das kalte Wasser zurückgefüht habe, habe ich mir extra einen Neo gekauft und war extrem zuversichtlich, dass das Schwimmen diesmal problemlos läuft. 700m sind im Training locker drin und im Neckar gibts ja sogar noch Strömung. Diese Theorie war leider für’n Arsch!

Weiterlesen ‘Same shit, different day!’

Equipment-Eskalation :-)

20130802-181241.jpg

20130802-181406.jpg

20130802-181251.jpg

20130802-181314.jpg

Mein Triathlon Debüt oder 500 Meter durch die Hölle

Ich hatte vieles erwartet, aber dieses Desaster beim Schwimmen hatte ich nicht auf der Rechnung. Selber Schuld, das Training im Freibad ersetzt Einheiten im See nicht, das habe ich jetzt auf die harte Tour gelernt. Aber der Reihe nach…

Schwimmstart

Eigentlich hatte ich mich gut vorbereitet gefühlt. Man hat ja immer das Gefühl, dass es mehr Training hätte sein dürfen, aber für die 500 Meter Schwimmen sah ich mich gut gerüstet. 22 Trainingskilometer und ein finaler Test im Freibad ein paar Tage vor dem Wettkampf über einen Kilometer, haben diese Zuversicht genährt. Leider bin ich im Wettkampf mit den Wasserbedingungen überhaupt nicht zurecht gekommen. Das Wasser hatte 18°C, das hat sich eigentlich ganz gut an gefühlt. Sofort auf den ersten Metern kamen dann aber die Probleme.
Weiterlesen ‘Mein Triathlon Debüt oder 500 Meter durch die Hölle’

Das war mein Training für die Volksdistanz

Vor genau drei Monaten habe ich meine erste Schwimmeinheit im Hallenbad überstanden und damit die Vorbereitung auf den Erbach Triathlon begonnen. Wie schnell doch zwölf Wochen vorbei gehen!

Zu Beginn war jeder Meter Schwimmen die Hölle. Bei den ersten Bahnen bin ich fast ertrunken und habe literweise Wasser geschluckt. 500 Meter am Stück zu Kraulen klang wie Marathon. Das Schöne am Schwimmen ist aber, dass sich Fortschritte sehr schnell einstellen. Jede Woche ging’s ein bisschen leichter und weiter. Nach sechs Wochen Training hab ich dann die 500 Meter das erste Mal am Stück geschafft.
Seit Ende März bin ich genau 20 Kilometer geschwommen, 2-3 Einheiten kommen wohl noch bis zum Triathlon dazu. Leider konnte ich bisher überhaupt nicht im Freiwasser Trainieren, vielleicht schaffe ich das am Wochenende wenigstens einmal, bevor es Ernst wird. Was das Schwimmen angeht fühle ich mich aber grundsätzlich ganz gut gerüstet, es wird sicher keine spitzen Zeit, aber ertrinken werde ich auch nicht.

Auf dem Rad habe ich erst Mitte April die ersten Runden gedreht, in den letzten 8 Wochen insgesamt rund 360 Km und 3000 Hm. Das hätte gerne etwas mehr sein dürfen, aber neben dem Fußballtraining war einfach nicht mehr drin und für die 23Km sollte das allemal reichen. Aufs Lauftraining habe ich komplett verzichtet, das ist durch das Fußballtraining abgedeckt. Außerdem gehen 5 Km immer!

Noch 10 Tage, dann geht in Erbach die Post ab :-)

Oli goes Triathlon

Ein Jahr Funkstille im Blog geht natürlich nicht, der Vorsatz für das restliche Jahr lautet daher: mehr Wettkämpfe, mehr Posts!

Seit Stuttgart habe ich tatsächlich auch an keinem weiteren Lauf teilgenommen, das liegt aber weniger an Unlust und mehr an meiner wieder aufgenommenen Kreisklassen-”Fußballkarriere”. [Deren "Erfolg" werde ich hier aus Selbstschutz nicht thematisieren ;-) ] Das ist zwar einerseits sehr schade, weil ich kaum zum Laufen komme, andererseits habe ich dadurch aber die Gruppe kennengelernt, mit der ich am 30.6. meinen ersten Triathlon angehen werde.

Seit ich als Zuschauer 2010 beim Ironman in Frankfurt dabei war, war eine Triathlon-Teilnahme ein großer Wunsch von mir und dieses Jahr klappt es endlich. Wir starten beim Erbach Triathlon über die Volksdistanz – am Anfang muss man es ja nicht gleich übertreiben…

Die Vorbereitung läuft

Ich war in den letzten 10 Jahre vielleicht 5 Mal schwimmen und das was ich da gemacht habe, kann man nicht als Kraulen bezeichnen, hier liegt also am meisten Arbeit vor mir. 23 Km Rad und 5 Km Laufen treiben mir keine Sorgenfalten ins Gesicht, aber 500 Meter wollen erst einmal geschwommen werden. Bis zum Wettkampf sind es noch knapp 9 Wochen und ich bin zuversichtlich bis dahin so zu kraulen, dass ich ohne Angst ertrinken zu müssen am Start stehen kann.

Der zweite Fokus liegt auf dem Radfahren. Auf dem Rad fühle ich mich zwar grundsätzlich wohler, aber bis auf wenige Kilometer zum Bäcker habe ich das Rad die letzten Jahre auch selten bewegt. Durchs Fußballspielen sehe ich mich wenigstens fürs Laufen gut gerüstet. Was für eine Pace ich im Rennen anschlagen werde, kann ich aber noch nicht mal ansatzweise einschätzen. Schwimmen und Radfahren werden sicher ihre Spuren hinterlassen, nach den ersten Koppeleinheiten im Mai habe ich hoffentlich einigermaßen ein Gespür dafür, wie schwer mir die Disziplin-Umstellungen fallen werden.

In diesem Sinne: Swim – Bike – Run – Sleep – Repeat :-)

19. Stuttgart-Lauf

Bis auf den Stuttgart-Lauf am 17.6. hatte ich dieses Jahr keine Wettkämpfe geplant und Sonntag war es endlich so weit: Ich konnte bei meinem ersten Halbmarathon starten. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle gabs die obligatorische Marathon Messe und zudem die Starter-Infos, glücklicherweise ohne lange anstehen und warten zu müssen. Da ich mich als einer der ersten 7000 Teilnehmer zum Lauf angemeldet habe, gab es sogar noch ein gratis T-Shirt von SportScheck. Ich hatte bei der Anmeldung dafür zwar meine Größe angegeben, dass ich ein T-Shirt bekomme war an dem Morgen dann trotzdem eine nette Überraschung. Ich werde eben auch nicht jünger!

Die zweite angenehme Überraschung war das Wetter. Angekündigt waren bis zu 27°C, tatsächlich hatte es nur 17°C und war bewölkt. Ideales Laufwetter also. Ich mag es zwar gerne auch noch ein paar Grad kälter, aber in dem Fall will ich mich nicht beschweren :-)

Weiterlesen ’19. Stuttgart-Lauf’

1000Km in 2012

Die ersten Kilometer (ohne Plan!) sind geschafft und bei meiner 8Km Runde heute morgen habe ich mir überlegt, dass ich bei einer Laufleistung von knapp 25Km pro Woche in diesem Jahr noch über 1000Km zurücklegen könnte. Die Vorstellung gefällt mir und deshalb kommen die 1000Km mit auf meine Ziele-Liste für 2012.

Seit ich im Juli 2010 die ersten Kilometer für den Frankfurt Marathon gelaufen bin, habe ich etwas über 1300Km hinter mich gebracht. Ich muss also vor allem beständiger werden, da ich mich in dieser Zeit immer wieder monatelang keinen Meter bewegt habe und nur in den paar Monaten vor den Wettkämpfen (einigermaßen) anständige Umfänge trainiert habe.

1000Km hört sich erstmal gewaltig an, 25 pro Wochen klingt dagegen sehr gut machbar. Mal schauen, wie sich das ganze ohne Plan entwickelt :-)

Ein Jahr ohne Trainingsplan

Der Frühling steht vor der Tür und nachdem ich den Winter über kaum den Hintern hoch bekommen habe, steigt bei mir langsam wieder die Motivation zu laufen. Dieses Jahr will ich mich mehr auf die 10Km und Halbmarathon Distanz konzentrieren, da dafür keine 3h Läufe am Wochenende nötig sind, die 1. nur bedingt Spaß machen und 2. richtig viel Zeit kosten. Für den Stuttgart-Lauf habe ich mich bereits angemeldet und diesmal habe ich das feste Ziel, gut vorbereitet in den Wettkampf zu starten.

Für meine beiden Marathon Läufe 2010 und 2011 hatte ich mir wunderbare Trainingspläne erstellt, die ich aber nicht einmal komplett umsetzen konnte. Wahrscheinlich habe ich nicht mal eine Woche komplett nach Plan trainiert. Ich könnte jetzt einen neuen Anlauf nehmen und mich erneut für einen Herbstmarathon anmelden, auf den ich nach einem festen Trainingsplan hinarbeite. Da das bei mir aber ganz offensichtlich wenig zielführend ist, werde ich dieses Jahr ganz ohne Plan trainieren. Ich versuche jede Woche drei-vier mal zu laufen, ganz so wie der Körper und die Motivation es zu lassen. Zwischendurch möchte ich den ein oder anderen 10Km oder HM-Wettkampf bestreiten, um die Spannung hoch zu halten. Und sollte ich im Sommer genug Kilometer herunter gespult haben, dann denke ich über einen Marathon Start im Herbst nach.

Ich bin gespannt ob dieser Ansatz besser funktioniert, aber viel schlechter als beim Bottwartal-Marathon 2011 kann mein Training eigentlich nicht laufen.

4h Schallmauer durchbrochen

Am 16.10. war es so weit, die sub 4 sollte nach dem Debüt in Frankfurt 2010 im Bottwartal bei meinem zweiten Marathon fallen.

Die Vorzeichen dafür waren allerdings äußerst schlecht. Meine Vorbereitung lief zwar passabel an, ab der fünften Woche konnte ich aber die geplanten Umfänge nicht mal ansatzweise absolvieren. Geplant waren in den 12 Wochen 574 Km inklusive des Marathons. Heraus kamen am Ende folgende Trainingsumfänge, im Vergleich dazu hier auch die Umfänge meines 2010 Plans:

2010 2011
Wo. 1 34,18 30,31
Wo. 2 24,74 30,55
Wo. 3 31,94 40,55
Wo. 4 9,28 40,15
Wo. 5 35,33 20,11
Wo. 6 35,87 30,63
Wo. 7 45,97 25,49
Wo. 8 17,54 29,69
Wo. 9 51,6 55,56
Wo. 10 52,45 krank
Wo. 11 23,98 24,17
Wo. 12 55,82 47,2
Total 418,73 374,47

Weiterlesen ’4h Schallmauer durchbrochen’

Halbzeit in der Marathonvorbereitung

Am Sonntag waren die ersten sechs Wochen meiner Marathonvorbereitung vorbei, es ist daher Zeit für eine Halbzeit-Analyse. Dazu habe ich meine 2011-Trainingsdaten mit denen von 2010 verglichen.

Bisher hatte ich den Eindruck, mein Training läuft ganz gut und ich bin um Welten weiter als letztes Jahr. Bei dem Vergleich hat sich aber leider gezeigt, dass es nur 21Km sind, die ich in den ersten sechs Trainingswochen mehr gelaufen bin.

2010 2011
Wo. 1 34,18 30,31
Wo. 2 24,74 30,55
Wo. 3 31,94 40,55
Wo. 4 9,28 40,15
Wo. 5 35,33 20,11
Wo. 6 35,87 30,63
Total 171,34 192,36

Die einzig positive Erkenntnis ist die, dass 2011 konstanter läuft und ich in Woche 5 die 20Km als lange Einheit hatte, obwohl ich die ganze Woche geschäftlich unterwegs war. Negativ-Ausschläge nach unten mit nur ein oder zwei kurzen Einheiten pro Woche hatte ich bisher keine, letztes Jahr hingegen zwei (Wochen 4 und 8). Die nächsten vier Wochen gilt es jetzt Gas zu geben und vor allen Dingen noch vier lange Läufe mit 3h einzubauen.

Am 18.9. wollte ich eigentlich testweise einen HM laufen und überlege nun, ob ich diesen zu Gunsten eines weiteren 3h Laufs sausen lasse. Hat jemand einen guten Ratschlag, was sinnvoller ist?

Die sub4h wird jedenfalls eine große Herausforderung, ganz so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt…

Bisher gabs nur geteiltes Feedback auf die Frage: “Halbmarathon laufen oder nicht laufen; das ist hier die Frage…”. Momentan tendiere ich zu nicht laufen!