Ein Jahr Funkstille im Blog geht natürlich nicht, der Vorsatz für das restliche Jahr lautet daher: mehr Wettkämpfe, mehr Posts!
Seit Stuttgart habe ich tatsächlich auch an keinem weiteren Lauf teilgenommen, das liegt aber weniger an Unlust und mehr an meiner wieder aufgenommenen Kreisklassen-”Fußballkarriere”. [Deren "Erfolg" werde ich hier aus Selbstschutz nicht thematisieren
] Das ist zwar einerseits sehr schade, weil ich kaum zum Laufen komme, andererseits habe ich dadurch aber die Gruppe kennengelernt, mit der ich am 30.6. meinen ersten Triathlon angehen werde.
Seit ich als Zuschauer 2010 beim Ironman in Frankfurt dabei war, war eine Triathlon-Teilnahme ein großer Wunsch von mir und dieses Jahr klappt es endlich. Wir starten beim Erbach Triathlon über die Volksdistanz – am Anfang muss man es ja nicht gleich übertreiben…
Die Vorbereitung läuft
Ich war in den letzten 10 Jahre vielleicht 5 Mal schwimmen und das was ich da gemacht habe, kann man nicht als Kraulen bezeichnen, hier liegt also am meisten Arbeit vor mir. 23 Km Rad und 5 Km Laufen treiben mir keine Sorgenfalten ins Gesicht, aber 500 Meter wollen erst einmal geschwommen werden. Bis zum Wettkampf sind es noch knapp 9 Wochen und ich bin zuversichtlich bis dahin so zu kraulen, dass ich ohne Angst ertrinken zu müssen am Start stehen kann.
Der zweite Fokus liegt auf dem Radfahren. Auf dem Rad fühle ich mich zwar grundsätzlich wohler, aber bis auf wenige Kilometer zum Bäcker habe ich das Rad die letzten Jahre auch selten bewegt. Durchs Fußballspielen sehe ich mich wenigstens fürs Laufen gut gerüstet. Was für eine Pace ich im Rennen anschlagen werde, kann ich aber noch nicht mal ansatzweise einschätzen. Schwimmen und Radfahren werden sicher ihre Spuren hinterlassen, nach den ersten Koppeleinheiten im Mai habe ich hoffentlich einigermaßen ein Gespür dafür, wie schwer mir die Disziplin-Umstellungen fallen werden.
In diesem Sinne: Swim – Bike – Run – Sleep – Repeat
